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Politische Bildung:  „Ein weites Feld!“

Bild04So etwa hätte Theodor Fontane sicherlich auf die Frage, was Politik bzw. das Fach Politische Bildung eigentlich seien, reagiert. Einige junge Menschen würden vielleicht eher antworten, dass Politische Bildung ein „Laberfach“ sei, während des Unterrichts würde man nur über „Gott und die Welt“ diskutieren. Weit gefehlt!

Das große Ziel des Politikunterrichts besteht darin, die Studierenden zu „mündigen Bürgern“ zu erziehen. Ein wahrlich großer Auftrag! Behandelt werden die Themenfelder Demokratie, Gesellschaft, Wirtschaft und Internationale Politik jeweils drei Unterrichtsstunden pro Woche in der Sek I und Sek II. Unterschiedliche Themen innerhalb dieser allgemeinen Themenfelder decken all das ab, was uns täglich umgibt. Daraus lässt sich schlussfolgern: Politik und Politische Bildung gehen jeden an, jeder kommt in irgendeiner Art und Weise mit Politik in Berührung, ob man nun mag oder nicht.

Was erwartet Sie in diesem Unterricht? Im Themenfeld Demokratie stehen z.B. unterschiedliche politische Systeme des 21. Jahrhunderts mit ihren Vorteilen, Risiken und Gefährdungen im Mittelpunkt, aufgezeigt werden Möglichkeiten der Einflussnahme der Bürger auf das politische Geschehen oder auch die spannende Frage nach der Zukunft der EU erörtert.

Wirtschaftspolitik und deren Beurteilung sowie das Kennenlernen unterschiedlicher Wirtschaftsordnungen (z.B.: die soziale Marktwirtschaft in der BRD, die Planwirtschaft in der ehemaligen DDR) sind Inhalte des Themenfeldes Wirtschaft. Das soziale Sicherungssystem der Bundesrepublik Deutschland und die Frage nach der Zukunft unseres Sozialstaates machen u.a. die Bedeutung des Themenfeldes Gesellschaft deutlich. In welcher „Welt“ leben wir eigentlich? Wie ist sie strukturiert? Wie lassen sich zwischenstaatliche Konflikte friedlich lösen? Diesen und vielen weiteren Fragen gilt es im Unterricht nachzugehen.

Eine Vielzahl von Mikro- und Makromethoden (z.B.: Reden schreiben, Texte analysieren, Umfragen durchführen, Interviews führen, Statistiken und Karikaturen interpretieren, Lernplakate und Schaubilder erstellen, Planspiele, Expertenrunden, …) ermöglichen einen interessanten und abwechslungsreichen Unterricht. Das aktuelle Geschehen wird über die Methode „Konflikt der Woche“ von den Studierenden thematisiert. Die Verbindung zu den einzelnen Unterrichtsthemen wird sehr schnell deutlich und macht politische Entscheidungen für die Betrachter transparenter.Exkursionen (z.B. Stasigefängnis Hohenschönhausen oder die Gedenkstätte Lindenstr. in Potsdam) ergänzen den Unterricht im Klassenraum.

Sind Sie neugierig geworden? Würden Sie Theodor Fontanes bekannten Worten zustimmen? Ich freue mich auf Sie und die gemeinsame Arbeit mit Ihnen.

Hildemara Baisert

(Fachkonferenzleiterin Gesellschaftswissenschaften und Fachlehrerin PB)

 

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