PTU 2026 am ZBW: 18 Unternehmen öffnen Türen in Ausbildung und Studium
Raten, lachen, lernen – das Quiz des Finanzamts KW begeistert die Studierenden. |Foto: privat

PTU 2026 am ZBW: 18 Unternehmen öffnen Türen in Ausbildung und Studium

Praxisnah, vielseitig und zukunftsorientiert – so präsentierte sich der diesjährige „PTU – Praxistag in Unternehmen“ an der Schule des Zweiten Bildungsweges in Königs Wusterhausen (ZBW). Insgesamt 18 Unternehmen und Institutionen stellten in jeweils 45-minütigen Durchläufen ihre Ausbildungsberufe und Studiengänge vor. Die erwachsenen Studierenden ab 17 Jahren konnten in vier Runden jeweils vier Anbieter kennenlernen und so unterschiedliche Berufsfelder intensiv erkunden. 

Pressemitteilung vom 23.02.2026

„PTU – Praxistag in Unternehmen“ am Zweiten Bildungsweg

Praxisnah, vielseitig und zukunftsorientiert – so präsentierte sich der diesjährige „PTU – Praxistag in Unternehmen“ an der Schule des Zweiten Bildungsweges in Königs Wusterhausen (ZBW). Insgesamt 18 Unternehmen und Institutionen stellten in jeweils 90-minütigen Durchläufen ihre Ausbildungsberufe und Studiengänge vor. Die erwachsenen Studierenden ab 17 Jahren konnten in vier Runden jeweils vier Anbieter kennenlernen und so unterschiedliche Berufsfelder intensiv erkunden.

Die Veranstaltung wurde in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Dahme-Spreewald organisiert. „Die Rückmeldungen der Unternehmen waren durchweg positiv“, so Berufskoordinator Alexander Schmidt. Gelobt wurden insbesondere die professionelle Organisation, die technische Ausstattung der Schule sowie die engagierte Betreuung durch Lehrkräfte. Besonders hervorgehoben wurde das große Interesse der Studierenden, die viele gezielte Fragen stellten und sich aktiv einbrachten – selbst in kleineren Gruppen, etwa bei Viegelahn-Bau.

Viele Technische Berufe

Inhaltlich bot der Praxistag eine große Bandbreite: Ein Vermessungstechniker stellte anschaulich die Berufe des Vermessungsingenieurs, Vermessungstechnikers und Bauzeichners vor. Deutlich wurde, wie abwechslungsreich der Berufsalltag zwischen Außen- und Innendienst ist – von Grenzvermessungen bei Rechtsstreitigkeiten bis zur technischen Auswertung. Interesse an Mathematik sei dabei eine wichtige Voraussetzung.

Technisch orientierte Perspektiven bot auch die gemeinsame Präsentation von Ryanair und Trainico. Vorgestellt wurde die Ausbildung zum Fluggerätemechaniker, die zweigeteilt verläuft: Der theoretische Teil findet bei Trainico in Wildau statt, die praktische Ausbildung später im neuen Hangar von Ryanair in Schönefeld. Gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch seien wichtig. Einen praxisnahen Tipp für Bewerbungsgespräche gab es ebenfalls: Keine Mütze, keine Kapuze. „Wenn ich das sehe, denke ich: Kind“, so Jan Fritsche von Trainico.

Aktives Engagement

Die Landespolizei Brandenburg setzte zum Auftakt auf ein actionreiches Rap-Video. Die emotionale Einstimmung nutzte die Einstellungsberaterin Frau Jank und informierte über die geplante Aufstockung der Bediensteten von 8.250 auf 9.000 Stellen. Neben bekannten Einsatzfeldern wie Streifendienst oder Kriminalpolizei wurden auch spezialisierte Bereiche wie Hundeführer, Wasserpolizei oder Hubschrauberstaffel vorgestellt. Positiv hervorgehoben wurde die Möglichkeit, im Laufe der Karriere zwischen Einsatzbereichen zu wechseln – wobei der z.B. der Einstieg im Streifendienst hilfreich sei, um die Basics zu lernen.

Für den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) informierte Frau Salzmann über Ausbildungswege im Pflegebereich und verdeutlichte, wie stark die Anforderungen gestiegen sind – etwa durch notwendige psychologische Kenntnisse im Umgang mit demenzerkrankten Menschen. Der Vortrag war klassisch aufgebaut, bot jedoch viel Raum für Zwischenfragen, die direkt aufgegriffen wurden.

Warum nicht studieren?

Einen lebendigen Einblick ins Studium gewährte die Technische Hochschule Wildau. Der Referent Herr Preiß berichtete aus seinem eigenen Werdegang und betonte den starken Praxisbezug des Studiums. Als Beispiel nannte er eine Bioinformatik-Studentin, die im Rahmen ihres Studiums eine Apparatur zur Krebsfrüherkennung mittels minimalinvasiver Blutuntersuchung entwickelt hatte. Die Präsentation war packend. Die Studierenden des ZBW blieben gerne etwas länger. Empfohlen wurden ihnen zum Abschluss der Hochschulinformationstag im Mai sowie ein Schnupperstudium in den Herbstferien.

Ein kreatives Highlight setzte zudem das Finanzamt: Nach einem Imagefilm über den modernen Campus folgte ein Quiz im Stil von „Wer wird Millionär?“, das Ausbildung und duales Studium anschaulich und interaktiv vermittelte.

Der „PTU – Praxistag in Unternehmen“ zeigte eindrucksvoll, wie gewinnbringend die Zusammenarbeit von Schule und regionaler Wirtschaft ist. „Die Veranstaltung stärkt die berufliche Orientierung der Studierenden des Zweiten Bildungsweges“, so Schulleiterin Karin Müller. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr sei bereits geplant.

Presse-Kontakt:

Dr. Michael Luhnen

Pressereferent an der Schule des Zweiten Bildungswegs

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